Projektübersicht

Sanierung Clorenhof

Bergheim 2010

Ein verfallenes kleines Arbeiterhaus mit Scheune, dessen Ursprünge am Ende des 18. Jahrhunderts vermutet werden, wurde wiederbelebt. Die Bescheidenheit, in der das damalige Leben stattfand, spiegelt sich in den kleinen Räumen des Wohnhauses und kennzeichnet dieses auch nach der Sanierung. Das Wohnhaus erhielt im Erdgeschoss erstmalig einen Fußboden und ein Bad. Die trotz der Einfachheit des Hauses vorhandenen Kölner Decken prägen, neu verputzt, den Flur und den Wohnraum.
Die ehemalige Scheune ergänzt die Intimität des Wohnhauses als großzügiges Wohn- und Arbeitsloft. Der große sich bis in das Dach öffnende Raum erhält seine Atmosphäre durch die alte Giebelwand aus Eichenholzfachwerk und die Fenstertüranlage zum Hof, die das ehemalige Scheunentor ersetzt.
Das Dach und der Dachstuhl wurden komplett erneuert und wärmegedämmt. Für die Eindeckung des Dachs konnten die 200 Jahre alten Ziegel wieder verwendet und in der Originaldeckung mit Strohpuppen verlegt werden. Da die vorhandene Anzahl der Dachziegel nicht ausreichte, konnten über das Internet und aus der Scheune eines Nachbarn weitere passende Ziegel organisiert werden.

Bauherr:

privat

Statik:

Ingenieurbüro Korb

Entwurf mit Andreas Grote

Leistungsphasen 2-8